Donnerstag, 8. November 2012

Es tut mir sehr leid, aber ich werde dieses Blog wahrscheinlich aufgeben. Bald schreibe ich euch auch noch warum.
Wenn ihr irgendetwas wissen möchtet oder ihr reden wollt, es euch schlecht geht dann könnt ihr mir gerne eine e-mail schreiben. Ich würde mich sehr freuen.
Und wünsche euch allen nur das Beste. Ich glaube fest an euch und eure Ziele.
In Liebe,
Luisa

LuisasLeben@gmx.de

Donnerstag, 11. Oktober 2012

"Luisa." Er stützt den Kopf in seine Hände. Ich starre das Regal hinter ihm an. "Ich verstehe es einfach nicht. Du warst auf einem so guten Weg, ich dachte schon wir hätten es geschafft. Ich weiß, dass du im Grunde nichts dafür kannst, aber wieso denn bloß. Luisa, warum?." Er hebt seinen Kopf, jetzt wartet er auf eine Antwort. "Ich habe es nicht mehr ertragen", erklingt schließlich meine Stimme. Ich schaue ihm direkt in die Augen. Er ist so alt geworden, lange hält er das nicht mehr durch, dass spüre ich schon lange. Er fängt an zu glauben, dass mir nicht mehr zu helfen ist. Aber das weiß ich doch schon längst. "Und mit was? Du besuchst die Schule nur einmal die Woche, ich versuche doch alles so erträglich wie möglich für dich zu machen. Ich gebe mir solche Mühe.." Mir schießen die Tränen in die Augen und er verstummt. Bei seinen letzten Worten kann ich spüren, wie mein Herz zerreißt. Ich mache nichts anders als die Menschen um mich herum zu verletzen und zu zerstören. "Ich habe mich nicht mehr ertragen", es ist kaum mehr als ein Flüstern. Wieder vergräbt er seinen Kopf zwischen den Händen. "Ich weiß nicht mehr weiter. Ich weiß einfach nicht mehr weiter." Ich stehe auf und halte mich am Tisch fest um nicht mein Gleichgewicht zu verlieren. Ich atme tief durch, verdränge den Gedanken, dass ich nie über meine Gefühle rede und fange an: "Es tut mir leid. Wirklich aus ganzem Herzen, aber bitte gib mich jetzt nicht auf, alleine schaffe ich es nicht. Ich gebe wirklich alles um gesund zu werden, aber ich weiß nicht wie das geht. All diese Gedanken, wie soll ich sie denn bei Seite schieben. In meinem Kopf ist so ein Durcheinander, dass ich manchmal befürchte verrückt zu werden. Ich sitze da und schaue das Essen an und ich habe das Gefühl wahnsinnig zu sein. Ja, nein. Gut, schlecht. Immer größer wird dann das Bedürfnis meinen Kopf so lange gegen die Wand zu schlagen, bis es ganz ruhig darin ist. Aber es wird nie ruhig darin, verstehst du? Verdammte Scheiße. Ich bin schon längst verrückt, stimmt's?" Ich lasse mich auf meinen Stuhl fallen und diesmal bin ich diejenige, die ihren Kopf in den Händen versteckt. "Mein ganzes Leben dreht sich um Essen. Ich erinnere mich noch nicht mal an einen Tag, als das nicht so war. Weißt du was ich glaube, ich will doch nicht gesund werden. Aber nicht weil es nicht will, also so richtig will, sondern weil ich Angst davor habe. Ich bekomme nichts in meinem Leben hin, gar nichts. Es ist wie ein riesengroßes Puzzel und ich finde keine Teile, die zusammenpassen und wenn es mal eins gibt, dass passt, dann ergibt es aber kein schönes Bild. Alles bricht immer auseinander, was auch immer ich mache, es führt zu keinem Ziel. Das einzige was ich kann und worauf ich mich verlassen kann, ist dünn sein..." Meine Stimme wird von heftigem Schluchzen unterbrochen und ich finde keine Weg weiter zureden.
Er läuft um seinen Schreibtisch herum und nimmt mich in den Arm. "Danke. Danke für deine Offenheit." Lange hält er mich im Arm ohne etwas zu sagen, dann lächelt er. "Ich bin stolz auf dich."

Samstag, 22. September 2012

Ich sitze einfach da und schaue zu, wie die Sonne die Schatten der Bäume tanzen lässt. Ich versuche meine innere Mitte zu finden, so wie ich es in meinem Buch gelesen habe. Ich versuche mich in einem bestimmt Punkt in meinem Köper zurück zu ziehen. Doch langsam dringen wieder Geräusche zu mir durch. Als ich die Augen öffne schaue ich geradeaus in die blausten Augen, die ich je gesehen. "Verdammte Scheise. Du hast mich fast zu Tode erschreckt." "Sorry." Langsam wird vor meinen Augen die Person scharf zu der sie gehören. Es ist ein blonder Junge. Er trägt völlig zerissene, mit farbe beschmierte Hosen und einen viel zu großen grauen Pulli und grinst mich. "Was ist so lustig?" fahre ich ihn an. Er schüttelt den Kopf."Was um alles in der Welt hast du da gerade gemacht?" Ich kneife die Augen leicht zusammen und versuche mich daran zu erinnern, aber irgendwie ist da einfach nichts. "Ähm.." fange ich an. "Ich schätze, dass weis ich auch nicht." Sein Grinsen wird noch breiter. "Bringst du mir das bei? Was auch immer du getan hast. Ich bin bestimmt schon seit zehn Minuten wie der letzte Idiot vor dir rumgesprungen, aber du hast nicht mal ansatzweise reagiert." "Wow." "Ja wow." lacht er. "Woher kannst du das?" "Warte mal..eigentlich müsste ich.." Ich greife nach meiner Tasche und tatsälich, ich hab das Buch sogar dabei. "Hier steht alles drin. Du kannst es behalten." Ich gebe ihm das Buch. Kurz wirft er einen Blick auf den Titel, dann greift er wieder nach meinen Händen. "Sag mal, hattest du vor hier draußen zu erfrieren?" Gerade will ich ihm erklären, dass mein Hände immer so kalt sind, da hab ich schon seinen grauen Pulli in der Hand. "Danke." Ich streife mir den Pulli über. Er lacht und wuschelt mir durch die Haare, dann setzt er sich neben mich auf die Bank. Ich drehe mich so, dass ich ihn von der Seite anschauen kann. "Bist du immer so offen mit andern Menschen?" "Oh. Ich..ich wollte dir nicht.." "Nein, nein. So war das nicht gemeint." Es sieht aus als würde er nach den richtigen Worten suchen. "Ich bin öfter hier und zeichne manchmal. Ich bin hier noch nie einem andern Menschen begegnet und dann habe ich dich vor ein paar Tage in der Stadt schon gesehen, da dachte ich vielleicht ist es Schicksal, dass wir uns wieder sehen." Vielleicht sollte ich es mal sagen:" Vielleicht. Aber ich habe einen..." Ich halte kurz inne. Er lächelt. "Ich weis." sagt er und hebt meinen Arm hoch an dem ein dünnes silbernes Armband mit einem kleinen M hängt. Ich schaue etwas beschämt in die Ferne und komme mir dumm vor. "Hey, aber so meinte ich das auch nicht. Eher, ich weiß nicht. Vielleicht haben wir ähnliche Geschichten." "Meinst du?" "Ich glaube nicht, dass du aus Spaß so dünn bist." Ich nicke nur und er fängt an zu erzählen.


Also saß ich betimmt 3 Stunden langen mit einem völlig fremden Typ am Waldrand und wir haben über das Leben geredet. Immer wieder fällt es mir auf, wie viel leichter es für mich ist mit fremden Menschen über meine 'Geschichte' zu reden.

Freitag, 21. September 2012

So ich bin wieder da. In den nächten Tagen werde ich ein paar Post veröffentlichen, die ich im Schwarzwald geschrieben haben. Also nicht wundern, wenn das mit der Zeit nicht so ganz Sinn macht.
Und dann wollte ich mich bei ich und so bedanken und ihre Frage beantworten.


1. wie alt bist du? Ich bin 16. Bald 17. 
2. rauchst du? Ja.
3. bist du in therapie oder so? Ach, ich wohne sogar bei meinem Therapeuten. Gruselig nicht?
4. verliebt? Ich schätze schon
5. sind deine eltern zusammen? Nein, schon fast 7 Jahren nicht mehr.
6. was hörst du für musik? Weiß ich gar nicht so genau.
7. was hast du nach der Schule vor? Sterben?!
8. Meinung zu Casper? (: Mag ihn, wenigstens ist er einer der ehrlichen Menschen, die es noch gibt.
9. Augenfarbe? Grün.
10. bist du gerade glücklich? Ich denke ich sollte jetzt ja sagen, aber ich habe ein bisschen Angst, dass ich das mit dem glücklich sein verlernt habe.
11. Lebensziel? Das ist eine ausgezeichnete Frage.
 
Nehmt einfach ihre Fragen und macht mit, wenn ihr lust habt. Ich melde mich bald wieder.

Mittwoch, 12. September 2012

Ich wollte euch nur schnell wissen lassen, dass ich wieder zu Hause bin und es mir gut geht. Was genau operiert wurde kann ich euch nicht sagen, ich verstehe dieses ganze ärztliche Gerde nicht und im Grunde genommen ist es mir auch egal. Es hatte seine Wirkung und ich habe fast kaum noch Bauchschmerzen. Ich habe bestimmt drei oder vier Stunden mit dem Therapeut aus diesem Krankenhaus geredet über sämtliche Dinge und ich muss aber nicht zurück in eine Klink. Meine Mutter macht gerade eine Entzugstherapie und soweit ich es weiß, läuft es nicht schlecht.
Ich werde ein paar Tage verreisen um von diesem ganzen wegzukommen. Ich weiß, dass das nicht geht und ich nicht einfachmal so mir nichts dir nichts meine Magersucht hier lassen kann und es mir irgendwo anders schön machen, aber ich werde es versuchen. Raus aus der immer gleichen Umgebung, weg von den immer gleichen Menschen.. Ihr wisst schon. Ich melde mich sobald ich wieder da bin.
Passt auf euch auf.

Sonntag, 9. September 2012

"Sicher das du gehen kannst?" Ich hebe meinen Kopf. "Nein. Aber ich muss oder?!" "Und ich bin an allem Schuld, es tut mir leid." "Alles ist gut, Mama. Ich hab dich lieb." Sie beugt sich vor und gibt mir einen Kuss auch die Stirn. "Ich hab dich auch sehr, sehr lieb. Pass auf dich auf." "Du auch." Ich merke wie sich meine Augen mit Tränen füllen, ich drehe mich rum und laufe los. Ich schaue nicht zurück. Ich will nicht, dass das gerade wirklich passiert. Abschiede sind abscheulich.

Das ist das letzte woran ich mich erinnern kann.

Als ich wieder aufwache blendet mich furchtbar grelles Licht. Überirdisch lautes Piepen mischt sich darunter. "Wie geht es dir?" Ich kenne die Stimme nicht. "Mir würdes um einiges besser gehen, wenn ich wüsste wo ich wäre?" Genau in diesem Moment dämmert es mir. KLINK. Panisch schießt meine Hand zu meiner Nase. Nichts. Ich atme aus. Ich will mich aufsetzen als ein stechender Schmerz meine Bauch durchfährt und ich wieder in mein Kissen gedrückt werde. "Du bist in einer Klink, Luisa. Weißt du was passiert ist?" Die Stimme hat einen fruchtbaren Dialekt. Ich suche nach Erinnerungen in meinem Kopf, aber ich finde nichts woran ich mich halten kann. Also schüttel ich nur den Kopf. Keine gute Idee. "Du bist in der Schule bewusstlos geworden. Deine Lehrein hat den Krankenwagen gerufen. Der Arzt wusste sofort wer du bist, du hattest einen Termin vor zwei Wochen und bist aber nicht erschienen. Wir mussten dich hier operieren. Du musst in letzter Zeit an heftigen Bauchkrämpfen gelitten habe, oder?" Langsam kommen die Erinnerung zurück. Bauchschmerzen. Heute in der Schule hatte ich heftige Schmerzen. Hab ich nicht sogar geweint? "Und jetzt?" meine Stimme zittert und ist kaum mehr als ein flüstern.Ich will hier weg. Wissen sie denn nicht, dass ich fruchtbare Angst in diesen Räumen habe? "Die OP ist gut verlaufen und es wird nicht lange dauern bis du wieder nach hause kannst. Aber über deinen gesundheitlichen Zustand müssen wir unbedingt reden. Gleich wird jemand kommen und das übernehmen." Ich merke wie jeder einzelne Muskel sich anspannt. Ich schließe meine Augen und versuche irgendwas zu machen. Zu denken, zu atmen irgendwas, aber da ist nichts. "Nein," hauche ich. "Bitte nicht."

Dienstag, 28. August 2012

Tut mir leid, dass ich so viel von ihm rede, aber irgendwie fühlt sich zum ersten Mal in meinem Leben etwas richtig an.

Wir sitzen uns gegenüber auf dem Fensterbrett. Ich merke wie sein Blick auf mir ruht und trotzdem versinke ich in Gedanken. Meiner Mutter wurde das Sorgerecht entzogen, aber kann man einer Mutter das Sorgerecht entziehen? Sie hat viel Scheiß gebaut und in dem ganzen Alkohol den sie trinkt, könnte sie meine Probleme auch gleich ertränken, aber wenn es hart auf hart kam war sie für mich da. Ich liebe sie und ich will nicht von ihr weg. Fast automatisch wandert meine Hand zu dem kleinen Spalt zwischen Rolladenkasten und Fenster. Eine Art Geheimversteck auch wenn es nicht wirklich geheim ist. Er lacht. "Wollten wir nicht aufhören, Madame?" Ich grinse ihn an und ziehe die Zigarettenschachtel heraus "Wollten wir." Fast zeitgleich holt er ein Freuerzeug aus seiner Hosentasche mein Grinsen wird noch breiter. "Wusst ich's doch", lache ich während er sich zu mir beugt um meine Zigarette anzumachen.
Eine Zeit sitzen wir einfach schweigend da. Ich schaue dem Rauch hinterher, als er nach meiner Hand greift und seine Finger mit meinen verschränkt.  Ich schaue auf unsere Hände, wenn etwas richtig aussehen kann, dann sehen sie richtig aus. Jetzt sind wir also zusammen, denke ich. Mir fällt die Frage meines Therpeuten von gestern wieder ein. Luisa, würdest du dein Leben ändern, wenn du könntest? Gestern wusste ich keine Antwort darauf, heute weiß ich sie. Ich würde sein Leben ändern. Er hat das alles nicht verdient. Er hat eine glückliche Familie, eine gesunde Mutter und Schwester verdient. Er hat es verdient geliebt zu werden und einfach der zu sein der er ist, ohne das ihm ständig jemand Vorwürfe macht. Er hat eine glückliche und ruhige Kindheit verdient. Menschen, denen er wichtig ist, aber nicht das Leben, das er gerade führt, mit Augen voller Traurigkeit und Müdigkeit. Ein lächeln, dass nur selten sie Augen erreicht. Ein Leben, dass völlig sinnlos erscheint.
Ich schaue hoch, dirket in seine Augen, er hat mich die ganze Zeit beobachtet. Ich lächle ihn an.
"Danke."
Kurz spüre ich seine Lippen auf meinen, den Geschmack nach Zigaretten und Pfefferminze, dann verschwinde ich ein rosarote Welt voller Herzen, Sonne, Glück und Liebe.

Samstag, 25. August 2012

Kennt ihr dieses Gefühl, wenn euer Herz all diese Gefühle nicht mehr verarbeiten kann und es dann einfach furchtbar weh tut. Es fühlt sich an als würde es tausend Kilo wiegen und nur an einem Seidenfaden hängen und jeden Moment könnte er reisen und das Herz würde in millionen kleine Teilchen zerspringen.

Es ist warm, es ist warm und ich laufe in langer Hose und langem Oberteil durch die Straßen, denn mir ist kalt. Es ist kalt.
Ich brauche gar nicht erst zu klingeln, er stand hinter der Tür und hatte auf mich gewartet. Den ganzen Weg musste ich wie eine Gestörte lächeln. Ich habe einen wirklich grauenvollen Schultag hinter mir und meine Vorfreude war so riesig. Hätte ich gewusst, was mich erwartet wäre ich nie hingegangen.  Hinter der Tür stand allerdings nicht mein bester Freund, wie ich ihn kannte. Das Gesciht war eingefallen und unter seine Augen waren tiefe, dunkle Ränder. Er trug einen langärmligen Gammelpulli, der ihm viel zu groß war. Seine Augen sahen mich ausdruckslos an.
Ohne ein weiters Wort ging ich an ihm vorbei, die Treppen hoch und in sein Zimmer. 'Wieso macht er sowas?'  Ich konnte keine klaren Gedanken fassen. Ich weiß, warum es ihm schlecht ging, ich weiß warum er Sorgen hat, aber ich weiß auch, dass das keine Lösung ist. Und er weiß es auch.
Ich merke wie er sich neben mich aufs Bett setzt. "Alles in Ordnung?" Ich springe auf. "Alles in Ordnung?! Ist das dein Ernst?! Schau dich doch mal an. Glaubst du ich hab keine Augen im Kopf? Warum machst du so einen Scheiß? Was soll das?" Ich merke wie die ersten Tränen über meine Wangen laufen. "Luisa, ich weiß es selbst nicht. Ich habe nur ein paar Tage etwas weniger gegessen. Mir ist einfach nicht danach. Meine Familie bricht ausei..." "Dir ist einfach nicht danach? Ein bisschen weniger gegessen?" Meine Stimme überschlägt sich. "Ich kanns nicht glauben. So wie du aussiehst isst du nichts. Bist du von allen guten Geistern verlassen?" In mir macht sich dieses Gefühl von absoluter Hilfslosigkeit breit. Aus dem Augenwinkel sehe ich, wie er seine Ärmel über dir Hände zieht. Ich bin so dumm. Ich hätte es schon viel früher sehen müssen, ich hätte nicht immer nur an mich denken dürfen. Ich habe das Bedürfnis meinen Kopf gegen die Wand zu schlagen. "Luisa, es tut mir leid. Ich weiß einfach nicht wohin mit mir und alldem. Ich werde damit..." "Aufhören?" fahre ich hin an. "Du kannst doch keine Ahnung in was für einen Scheiß du dich da begibst. Du weißt odch überhaupt nicht wie sich das alles wirklich anfühlt. Vielleicht kannst du gar nicht mehr aufhören. Das sind doch alles keine Lösungen. Du machst so alles nur noch viel schlimmer. Du flüchtest dich in etwas, dass dich zerstört. Einfachso ohne jede Art von Vorwarnung. Bitte." Ich kann nicht mehr, ich kann keine einzige Sekunde länger in diesem Raum bleiben. Ich laufe raus aus dem Flur. Ich merke wie sich seine Hand um meinen Oberarm schliest und er mich zurück zieht. Mit aller Kraft versuche ich mich los zu reisen, aber lehne mich nach einem letzten Versuch mit dem Rücken erschöpft an die Wand. Er steht vor mir. Ein scharf klingend: "Was?"entfährt mir. Er atmet tief durch .

"Luisa, ich liebe dich."


Donnerstag, 2. August 2012

Wisst ihr, dass ich fest daran glaube, dass es einen Menschen auf dieser Welt gibt zu dem man perfekt passt. Manche mögen das dann Liebe nennen, aber für mich ist es viel mehr als Liebe. Es entsteht ein 'wir' und dieses 'wir' ist stärker als alles andere, es ist nicht so zerbrechlich wie Liebe, ganz im Gegenteil, es ist ein Stüze auf die du immer, aber auch wirklich immer zählen kannst. Ich habe dieses 'wir' gefunden, glaube ich.

Ich weiß nicht wie lange wir schon hier sitzen. Immer wieder schaue ich den Vögeln nach, wenn sie sich aufschwingen und davon fliegen. Was würde ich darum geben es genauso tun zu können. Aber es ist gar nicht so leicht, wenn ich eins gelernt habe, dann ist es, dass man seine Problem immer mit sich nimmt, egal wie lang und weit man rennt, sie bleiben nicht einfach zurück. Sie kommen immer mit.
"Luisa?", seine Stimme lässt mich aus meinen Gedanken schrecken. Ich nicke nur, wende meinen Blick aber nicht vom Himmel ab.
"Glaubst du, du musst... bleibst jetzt hier? Also ich meine ob...naja...
...ob ich wieder in die Klinik gehe?" beende ich seine Frage.
"Ich denke nicht, ich bin doch jetzt gesund!" Meine Stimme überschlägt sich fast vor Ironie. Es ist ganz einfach zu viel. Wie viel kann ein Mensch ertragen bevor er daran zerbricht? Langsam ziehe ich die Beine an mich, verstecke meinen Kopf zwischen den Knien und fange an zu weinen. Es fühlt sich an als würde ich alle Tränen, die ich besitze weinen. Er legt seinen Kopg auf meine Sschulter und es dauert eine ganze Weile bis ich merke, dass auch er weint. Wir weinen beide. "...bis die Augen Meer werden." Durch die Lücke zwischen meine Beinen sehe ich, wie er seine Tränen aus dem Gesicht wischt und aufsteht. Ich bleibe einfach sitzen. Eigentlich sind Tränen etwas Gutes, sie zeigen das du lebst. Weinen, ist eigentlich etwas gar nichts so Schlechtes. Ich atme tief ein. Zwei, drei, vier. Es geht mir besser. Besser als davor.
Er kommt mit zwei Tassen und einer Teekanne zurück. Wir lehen uns an der Gartenmauer an. Eine ganze Zeit lang beobachte ich ihn. Ich mag diesen Ausdruck nicht, wenn Menschen einfachso ins Nichts starren. Abrupt dreht er den Kopf in meine Richtung. "Schöne Augen," zwinkert er mir zu. "Hä?" entfährt es mir. Er lacht "warum beobachtest du mich?" "Nur so. Warum hast du geweint?"
"Willst du es wirklich wissen?" Ich nicke.

Wenn man zu sehr in Selbstmitleid und Selbsthass versunken ist, vergisst man manchmal, dass es auch andern Menschen furchtbar schlecht geht. Ich hasse mich dafür, dass ich es nicht früher gemerkt habe. -oh schon wieder.

Freitag, 27. Juli 2012

*

Also ich bin noch immer zu Hause und wollte euch mal ein bisschen von meinem Tag erzählen. Also heute Morgen war ich bei meinem besten Freund. Wisst ihr, wieder hier zu sein ist furchtbar komisch. Ich rede mit so wenigen Menschen, manchmal erschrecke ich mich selbst, wenn ich nach langer Zeit wieder meine Stimme höre. Zu meinen alten Freunden habe ich kaum Kontakt, weil ich nicht möchte oder sie, weiß ich nicht.

"Luisa!", höre ich sie durch die ganze Wohnung schreien. Ich bleibe einfach stehen und sage nichts. "Luisaaaa!", ihre Stimme kommt näher. "Wo gehst du ihn? Du weißt doch, die Ärzte wollen nicht, dass du bei so heißem Wetter viel Zeit draußen verbringst.", sie legt mir eine Hand auf den Rücken. "Du darfst dich doch nicht anstregen." "Ist gut, ich gehe nur zu einem Freund. Ich bin gegen 13 uhr wieder hier." Bevor sie mich in den Arm nehmen kann, schlüpfe ich aus der Tür. Tausend Gedanken gehen mir durch den Kopf, langsam gewöhne ich mich an die neue Zahl auf der Waage, es ist okay, ich kann damit leben, aber die Vortsellung noch weiter 16 Kilo zuzunehmen, ist nicht zu ertragen.Wie soll das gehen? Essen will und will einfach nicht zu Gewohnheit werden.
Bevor ich die Klingel drücken kann geht die Tür auf, eine braun gebrannte Frau lächelt mir entgegen. "Luisa, du siehst..." sie stockt einen kurzen Moment. Sie hatte sich bestimmt überlegt was sie sagen sollte, und jetzt entspreche ich ihre Vorstellung nicht. "...gut aus." Sie lächelt mich an. "Danke. Wie geht es ihnen?" "Ach sag doch du zu mir, früher hast du doch fast hier gewohnt. Fang nicht wieder an sie zu sagen." Ich grinse etwas. "Aber mir geht es sehr gut, danke." Sie scheint meinen suchenende Blick bemerkt zu haben. "Er ist oben." So schnell ich kann laufe ich die Treppen hoch. Doch als ich oben ankommen spüre ich stechenden Schmerz in meinem Brustkorb, ich muss kurz stehen bleiben und Tränen schießen mir in die Augen, ich schaffe es kaum noch einzuatmen. "Alles okay?" Ich fahre herum und grinse ihn an so gut ich kann. "Es geht schon." Er nimmt mich in die Arme. "Es ist so schön, dass du mal wieder hier bist."

So hat ein wirklich schöner Morgen angefangen.
Der Nachmittag dagegen war grausam.
6

Donnerstag, 26. Juli 2012

Nummer irgendwas!

Ich habe mich ewig nicht gemeldet. Es tut mir leid. Eigentlich wollte ich raus aus diesem ganzen scheis Leben, aber es hat nicht funktioniert. Also ich habe nicht versucht mich umzubringen, irgendwie klang das gerade so. Ich habe eigentlich versucht das genaue Gegenteil zu machen. Ich hatte diesen Blog aufgegeben, weil ich nicht mehr darüber reden wollte wie schlecht es mir geht, sondern mich nru noch auf die positiven Dinge konzentrieren wollte, aber lasst es euch gesagt sein, es ist verdammt schwer. Ich habe selbst den Überblick verloren, ich weiß nicht ob ich zu dünn oder zu dick bin, ob ich genug esse oder nicht, ob ich Fortschritte mache oder nicht, aber um ehrlich zu sein ist es mir egal. Mein Gewicht ist mehr geworden, es ist nicht mehr lebensbedrohlich und nunja, die klink will mich nicht mehr, ich bin jetzt gesund. Ist das nicht schön?! Gesund zu sein, wenn du dich so ziemlich alles andere als gesund fühlsst. Ich würde es jetzt laut klink alleine schaffen mein Idealgewicht zu erreichen, und meinen Essensaufnahme zu regeln. Auch mein hungergefühl sollte ich jetzt im Griff haben. Na dann, lass das Leben wieder beginnnen. Es ist mir egal, alles soll kommen was will, ich bin sowas von durch mit dem ganzen. Entweder strebe ich auf der Stelle oder ich werden 100 Jahre, soll mir alles Recht sein. Die Tage vergehen und vergehen, das ist das Gute, die Zeit bleibt nie stehen. Naja, das war's auch schon. Der Grund warum ich jetzt doch wieder hier bin, ist mir selbst unbekannt. Ich hoffe es gibt überhaupt noch jemand der das liest?!
Ich wünsche euch allen nur das Beste.

Mittwoch, 13. Juni 2012

-14-

Ich halte es ihr drin keine Sekunde länger aus. Hektisch rüttel ich an dem Fenster, aber es öffnet sich nicht. Immer heftiger rüttel ich daran, Panik steigt in mir auf. "Alles okay?" erschrocken fahre ich herum. Lautsstark fällt dass Teelicht zu Boden, das auf dem Fenterbrett gestanden hatte. Er lächelt leicht. "Geh mal zu Seite. Mama hat das Fenster mit einer Kindersicherung ... eben abgesichter. Sie hatte Angst, weil es so leicht ist dort einzusteigen." Vorsichtig schiebt er mich  zur Seite und öffnet das Fenster. "Danke." flüstere ich. Ich hatte wirklich für einen kurzen Moment geglaubt sie hätten mich eingesperrt. Seine Schritte werden leiser und verstummen schließlich. Zitternd atme ich aus und schwinge mich aus dem Fenster.
In der Bahn beobachte ich die Menschen um mich herum. Ein Junge steigt zusammen mit einen Mädchen ein. Ihre Wimperntusche ist verlaufen, ihr Lippenstift verschmiert und ihre Haare völlig verwuschelt. Ihr Beine sind dünn. Nicht mager, einfach dünn und stecken in einer Lederhose. Immer und immer wieder schluchzt sie heftig. Der Junge ist zu betrunken um irgendwas sinnvolles von sich zu geben. Wie viel Uhr haben wir? Halb zehn? Ich lasse meinen Blick streifen, er belibt bei einer alten Frau hängen. Auf ihrer Nase sitzt ein dicke Brille, auch ihr Lippenstift ist verschmiert, aber bestimmt aus andern Gründen. Sie lächelt, als sie meine Blick bermerkt und ich wende ihn ab. Ich schaue zurück zu dem Mädchen, sie liegt in dem Armen des Jungens, während er weiter unverständliches  Zeug murmelt, beruhigt sie sich langsam. Ich beobachte wie ein großer blonder Junge ganz hinten mit seinem Feuerzeug den Sitz anschmort während seine Freunde ihm zu jubeln. Die Bahn bleibt stehen und ein kalter Luftzug fährt durch das Abteil. Die Arme um mich schlingend bereue ich keine Jacke mitgenommen zu haben. "Kirschblütenweg" verkündet die Ansage und ich entscheide mich dafür hier auszusteigen. Als ich ein paar Schritte gelaufen bin werde ich von hinten angetippt. Ein kleines, vielleicht 5 jähriges Mädchen hält mir meinen Lippenstift entgegen. "Den hast du fallen gelassen." Sie lächelt zu mir rauf. Ihr blond-braunen Locken hüpfen aufgeregt um ihr Gesicht als sie mir zwei weiter Schritte entgegen läuft. "Vielen Danke. Das ist sehr lieb von dir." sage ich während ich ihr den Lippenstift aus der Hand nehme. Glücklich hüpft sie zu ihrer Mutter zurück und nimmt ihr Hand. Ich bemerke den voll mit Mitleid gefüllten Blick von ihrer Mutter. Eine Sekunde zu lang hat ihr Blick auf meinen Beinen geruht. Ja, denke ich, ich hoffe auch, dass das ihrer Tochter erspart belibt. Meine Weg setze ich ziellos fort. Ein paar mal fahre ich die Rolltreppe hoch und runter. Kaufe mir eine Zeitschrift und laufe wieder uaf dem Bahntseig hin und her. Eine Gruppe von Mädchen, vielleicht 16-17 zieht meine Aufmerksamkeit auf sich. Ich setze mich auf eine Bank um sie ein bisschen zu beobachten. -ich ,die kranke Stalkerin- Irgendwie muss ich ja wissen wie man sich 'normal' verhält. Sie tuscheln und lachen immer wieder laut auf. Ein großes Blondes Mädchen zeigt aufgeregt auf ihr Handy. Es wird herum gegeben, bis jede mal einen lick darauf geworfen hat. Eine kurzen moment herrscht Ruhe, dann brechen sie in lautes Gelächter aus. Verwundet betrachte ich eins der Mädchen. Sie hat kurze braune Haare. Hat sie einen Spiegel zu Hause? Irgendwie sieht es nicht gerade danach aus. Die kurze Hose ist ein wenig zu kurz und hängt ein bisschen zu tief. Ihr Oberteil ist ebenfalls zu kurz. Somit erhälten man freie Sicht auf ihren Tanga und ihren Speck der über die Hose hängt. Ich wende meine Blick ab und versuche die Anzeigetafel, wann die nächste Bahn kommt, zu verstehen. "Verfolgst du mich etwa", lacht er und lässt sich neben mich auf die Bank fallen. Ich zucke zusammen, als er seinen Arm um mich legt und mich zur Begrüßen auf beide Wangen küsst. Er zwinkert mir zu. "Alles gut?" "Ja alles gut. Bei dir?" Er dreht sich rum und ruft ein paar Namen. Eine Gruppe bewegt sich in unsere Richtung. "Ey Leute, das ist Luisa." Er lächelt. "Ihr wisst schon, ich habe euch von ihr erzählt." Ein dicklicher Junge lacht "ist das deine Super-Heiße Freundin?" dafür bekommt er einen Kopfnuss (?) und fängt an zu schmollen. "Schwachkopf, das ist seine beste Freundin. Ich bin Ben." Er hält mir seine Hand entgegegen. "Hey", ich lache etwas. Hinter ihm beginnt der Dicker wild herum zu springen. "Unsere Bahn! Unsere Bahn.!" "Schnell, Schnell." ruft irgendwer. "Mach's gut. Und denk dran, wir sehen uns ganz bald mal in Ruhe." Ruft er mir halb im rennen zu. Als letzter springt er gerade noch rechtzeitig in die Bahn, dann schliesen sich die Türen. Ich schüttel den Kopf und lache in mich hinein, er hatte schon immer lustige Freunde.
Ich muss noch eine halbe Stunde auf meine Bahn warten. Die Verkäuferin in der Bäckerei macht mir einen Tee, weil ich so verfroren aussehe und sie glaubt, dass ich krank werde. Wir reden ein bisschen und dann fahre ich wieder zurück.

Dienstag, 5. Juni 2012

Ha, wer hätte das gedacht.

So schnell es mir möglich ist, laufe ich durch die Straßen. Meine Gedanken wirbeln nur so umher. Ich habe mich nicht daran gehalten, ich hatte es doch versprochen. Der Wind verstrubbelt meine Haare, ich ziehe die Schultern ein bisschen hoch und senke meinen Kopf. Hatte sie nicht gesagt es ist warm?
Mit voller Wucht knalle ich gegen ihn. Ich habe ihn wikrlich nicht kommen sehen. Erschrochen starre ich ihn an, erst als er zu grinsen beginnt wird es mir bewusst. "Schuldigung", ich versuche auf dem schmalen Gehweg mich an ihm vorbei zu drängen, aber er hält mich am Handgelenk fest. Für einen kurzen Moment merke ich, wie dünn es ist. "Seit wann bist du wieder hier?" Ich glaube seine Stimme ist tiefer geworden. Wieso hat er sich nicht gemeldet? Freunde machen doch sowas, oder? Ich schaue zu ihm hoch. Noch immer hält er mein Handgelenk umschlossen. Weiß er denn nicht, dass ich gar nicht wegrennen kann, auch wenn ich nichts lieber wollte. "Seit ein paar Tagen.", höre ich mich selbst sagen. "Wieso hast du nicht gemeldet?" Ich lache auf:" Das fragst DU mich?" Er lässt meinen Arm los.
"Du bist böse auf mich?"
"Nein, ich bin nicht böse. Ich bin vielleicht ein bisschen enttäuscht. Ich wollte dich nicht so blöd anmachen."
Nein kurzes Lächeln. "Ich weiß, Luisa. Ich bin ein Feigling. Ich hatte keine Ahnung, wie ich...naja..mit dir und deiner ... Krankheit? .. umgehen sollte. Ich hatte gehofft du kommst einfach wieder und bist wieder normal... gesund."
"Tja, da warst du nicht der einzige. Aber es ist schon in Ordnung."
"Wirklich?"
"Nein."
Ein langes schweigen folgt. Ich würde gerne etwas sagen, aber es scheint alles so sinnlos.
"Sehen wir uns bald wieder?"
Ich grinse ihn an. Er hat mir doch sehr gefehlt und irgendwie wird er immer mein bester Freund sein.
"Ganz bald", sage ich und laufe weiter.
"Ich freu mich." Ich werfe ihm über die Schulter einen Kuss zu und sehe aus dem Augenwinkel wie er ihn fängt und in seine Tasche steckt. Ich muss lächeln und weiche gerade noch so einem Verkehrsschild aus.
Fast hätte ich all meine Sorgen vergessen.


Montag, 4. Juni 2012

-12-

Ich habe mich so unendlich lange nicht gemeldet. Vielleicht sollte ich mich dafür entschuldigen, aber eben nur vielleicht.
Aber ich möchte euch ein bisschen erzählen. Als ich damals angefangen habe abzunehmen, dachte ich nie, das es so furchtbar enden würde. Irgendwie muss ich jetzt damit leben, was mir nicht besonders gut gelingt.  In den letzten Monaten habe ich einiges begriffen. Trotzdem kann ich es nicht umsetzen. Vielleicht aus Angst? Ich weiß es nicht. Eigentlich wollte ich euch erzählen, dass ich wieder zu Hause bin. ich werde auch einige Wochen hier bleiben. Es ist aber nicht so, dass ich entlassen wurde oder 'gesund' bin, viel mehr, ist das ein neuer Versuche 'gesund' zu werden. Ich gehe jeden Tag zu meinem Therapeut, dort muss ich einen Essensplan selbst aufstellen. Es fällt mir unendlich schwer und bringt viele Tränen mitsich. Aber ich glaube langsam werde ich ein bisschen besser. Ich habe versprochen mich an ihn zu halten und ich gebe mein bestes. Am Abend muss ich dann wieder zu meinem Therapeuten und wir besprechen den Plan. Es ist niemadn da, der überwacht, ob ich mich wirklich daran halte. Natürlich werde ich gewogen, aber niemand ist da und beobachtet mich beim Essen. Es ist angenehmer als in der Klink und es hilft. Ich habe etwas zu genommen und muss nicht mehr an die Sonde. Ich bin erleichtert und irgendwie habe ich grausame Angst in mir.
Ich hoffe ich werde mehr Zeit finden zu bloggen und bin euch sehr dankbar.

Dienstag, 17. April 2012

-11-

Mein Herz tut weh.
Es ist müde und überfordert. Es kann keinen bisschen Schmerz, Weggehen, Verlieren, Sterben mehr verkraften. Mein Papa meinte immer bei wirklich wichtigen Entscheidungen muss man auf sein Herz hören. Jetzt sitze ich hier und versuche auf mein Herz zu hören. Aber er hat mir nicht gesagt, was ich machen muss wenn dort nichts als Schmerz ist. Ich weiß nicht was ich noch machen soll. Ich bin ein Versager, ein Loser, ein Nichts. Langsam aber sicher verrotte ich in einer Klink und werde vor dem Rest der Welt weggesperrt.
Warum?
Was habe ich falsch gemacht? Ich sitze auf dem Waschenbecken und es stinkt wiederlich nach Scheiße, in meinen Therpie Stunden bekomme ich mein Maul nicht auf, ich kann nichts machen als zu sehen, wie mein bester Freund sich immer mehr verliert, ich halte behinderte Vorträge in Gruppenstunden, und bekomme es nicht auf die Reihe pünktlich im Speisesaal zu erscheinen. Was ist so schrecklich schief gelaufen in meinem Leben? Vielleicht ist das meine Chance wieder gesund zu werden? Vielleicht auch nicht? Kann ich einfach gehen und das alles hinter mir lassen? Noch mehr Schmerz, Weggehen, Verlieren, Sterben oder Heilung, Gesundheit, Glück, Neuanfang?
Na Herz, was sagst du dazu?

Montag, 9. April 2012

-10-

Ich wurde getaggt Sie fühlt sich frei
Ganz lieben Dank an dich.
1. Hobbys? -Früher mal.
2. Was ist deine Lieblingsbeschäftigung? -Lesen.
3. Empfindest du Hass für eine Person? -Mein Vater hat immer gesagt Hass ist ein zu großes Wort und viele Menschen benutzen es ohne zu wissen was es bedeutet. Sicherlich mag ich manche Menschen nicht, aber ich hasse niemand. Nein.
4. Hast du Geschwister? -Ja. Halb.
5. Was machst du am liebsten mit deiner Besten Freundin? -Zählt bester Freund auch? Pusteblumen pusten.
6. Lieblingsbild? -
7. Was ist dein größter Traum? -Gesund werden und wirklich gesund werden wollen.
8. Was hälst du von Ritzen/Magersucht? -Krankheiten, die kein Mensch auf dieser Welt verdient hat.
9. Was machst du in den Sommerferien? -Ich werde in der Klink sein.
10. Was ist dein Lieblingsspitzname? -Spätzchen (mein Papa hat mich früher immer so genannt)
11. Was bedeutet bloggen für dich? -Meine Gefühle ohne Ängst aufschreiben zu können und vertsanden zu werden.

Macht einfach mit wenn ihr wollt. :)

Donnerstag, 5. April 2012

-9-

Von weitem kann ich die Schritte von meinem Therapeuten hören. Gleich ist er hier, trotzdem bleibe ich sitzen und betrachte weiter den Garten. Ich merke wie er sich schwer neben mich setzt. "Es tut mir leid." "Ist schon in Ordnung.", an seiner Stimme kann ich hören, dass er lächelt. "Aber jetzt bist du mir eine ehrlich Antwort schuldig." Ich beiße mir auf die Unterlippe, dann nicke ich. "Wie geht es dir?"Ich drehe mich zur Seite und setzte mich in den Schneidersitz. Ich mustere ihn von der Seite. "Darf ich sie davor noch etwas fragen?" Ich warte kurz. "Warum haben sie mich nicht schon längst .." Ich halte kurz die Luft an .."aufgegeben?" Er lächelt dieses sich-an-etwas-erinnern-Lächeln. Langsam löst sich eine Haarsträhne aus meinem Dutt und fällt mir vor die Augen, hastig verbanne ich sie hinter mein Ohr. "Ich möchte ehrlich zu dir sein." Er dreht sich zu mir. "Weil du ein bisschen die Tochter bist, die ich nie haben werde. Ich habe gesehen, wie gut dein Verhältnis zu deinem Vater ist und Luisa, als ich gesehen habe, wie er hier abgerreist ist, hat es mir wirklich im Herz weh getan. Ich habe versucht, auch wenn mir völlig klar ist, dass das nicht geht, ein Stück weit hier dein Vater für dich zu sein. Das ist ein Grund, vielleicht auch der etwas egoistische Grund." Er macht eine lange Pause. Ich muss lächeln, er ist ein alter Mann, er könnte fast mein Opa sein. Das Lächeln verwandelt sich in ein Grinsen. "Was?" "Sie haben das ganz gut gemacht, mit dem Vater sein." "Und der andere Grund ist eigentlich ganz leicht. Ich glaube an dich. Ganz einfach. Ich weiß, dass du das schaffen wirst. Vielleicht brauchst du Hilfe und wenn du das irgendwann erkennst, dann möchte ich, dass jemand für dich da ist und dir diese Hilfe geben kann." Ich beuge mich ein Stück nach vorne und greife nach seiner Hand, ganz kurz, dann lasse ich sie wieder los. "Danke." Er lächelt. Auch ich muss lächeln. "Also?" Langsam formt sich ein Satz in meinem Kopf, es ist komisch, ich sage es jeden Tag, aber ich hatte ganz vergessen, dass man es auch fühlen kann. "Es geht mir gut."

Sonntag, 25. März 2012

-8-

Mit meiner Zunge befeuchte ich meine Lippe und rutsche auf meinem Stuhl etwas nach vorne. "Luisa?" Ich schlucke, mein Mund fühlt sich wie eine Sandwüste an. Ich atme tief ein. Versprochen? Versprochen! Mein Blick schweift durch den Raum, alle schauen mich an. Ich merke wie sich die Angst in mir breit macht. Mein Blick bleibt an seinem hängen, er lächelt, lautlos formt er: Alles wird gut. Ich nicke und stehe auf. Einen kurzen Moment bin ich selbst überrascht, ich stehe tatsälich und gehe nach vorne. Die Blicke folgen mir.
"Ich bin Luisa." Ich stocke. Und jetzt? Mir fehlen die Worte, ich war doch noch nie gut darin etwas zu sagen. "Warum bist du hier?" Ich schaue in die Richtung aus der die Stimme kam. Ein kleines Mädchen, vielleicht 10, lächelt mich an. Warum ist sie hier und nicht glücklich bei ihrer Familie? "Ich bin hier, weil.." Meine Stimme bricht ab. Ich kann es nicht. "..weil..weil ich essgestört bin." Ich schaue auf die dünnen Arme des kleinen Mädchens. Das kann nicht sein, es kann einfach nicht sein. Irgendetwas schlaues muss ich sagen, für sie. Für all die, die an dieser schrecklichen Krankheit leiden. Mein Herz pocht so laut, dass es eigentlich jeder hier im Raum hören müsste. Tief Luft holen. Auf die Plätze, fertig, los: "Ich merke, wie der Wunsch gesund zu werden mit jedem Tag größer wird. Wenn ich sehe wie es draußen Sommer wird, die Blumen anfangen zu blühen und die Vögel singen wünsche ich mir, dass es genauso auch hier drin passiert. Ich stelle mir vor, wie wir alle aus einem bösen Traum aufwachen, ganz langsam und jeder für sich. Wir überwinden Schritt für Schritt die Angst die Kontrolle über unser Leben zu verlieren und verwandeln sie in sprühende Lust am Leben. Wir lassen die Welt aus Zahlen und Kalorien hinter uns und tauchen in eine Welt voller Genüsslichkeiten ein. Langsam befreien wir uns aus den Klauen des Selbtshass und beginnen uns so zu mögen so wie wir sind. Wir lernen unsere Schwächen kennen und fangen an sie zu akzeptieren. Auch wenn jeder für sich gesund wird, auf seine ganz eigene Weise und nur genauso schnell wie es möglich ist, halten wir alle zusammen. Wir erfinden uns neu und helfen einander, niemand wird aufgegeben oder bleibt auf dem Weg zurück. Ganz sicher ist es nicht leicht und es kostet uns alle fruchtbar viel Kraft und Nerven, aber wir alle schaffen das zusammen. Wir verlassen eine traurige, graue und kaltherzige Welt und gelangen in eine bunte, völlige verrückte und neue Welt. Ich glaube ganz fest daran, dass wir es schaffen den Sommer hier zu uns zu holen.Vielleicht habe ich es in der ganzen, die ich schon hier verbringe nicht geschafft nach außen hin gesund zu werden und an Gewicht zu zunehmen, aber ich habe begriffen, dass es jeder von uns schaffen kann und viel wichtiger, dass es jeder von uns verdient hat gesund zu werden und dass keiner von uns diese Krankheit braucht. Wir alle sind viel stärke als sie. Zusammen sind wir unaufhaltsam. Zusammen schaffen wir es." Ich beiße mir auf die Unterlippe und suche irgendeinem Halt: Er lächelt über das ganze Gesicht.

Donnerstag, 1. März 2012

-7-

"Luisa!" Meine Name donnert den Flur entlang. Vorssichtig rutsche ich auf meinem Stuhl nach vorne, stoße mich mit den Händen ab und versuche mein Gleichgewicht zu halten. Taumelnd schaffe ich es irgendwie sichern Halt zu finden. Schritt. Schritt. Schritt. Ich lasse meinen Blick schweifen, langsam bewege ich mich Richtung Wand. Wenn ich erst mal da bin, kann ich schneller gehen. Schritt. Schritt. Elender Versager. Musst du etwa an der Wand entlang laufen? Du bist mir ja so peinlich.. Was soll ich bloß mit dir anfangen? Vielleicht kriechst du gleich auf dem Boden? "Luisa!" "Ich komme." Meine Stimme ist kaum mehr als ein Flüstern. Meine zitternde Hand berührt den Türgriff, mit meiner ganzen restlichen Kraft setzte ich ein Lächeln auf und betrete den Raum. "Da bist du ja endlich?" lächelt mir die Doktorin entgegen. "Dreh dich einmal rum und stell dich drauf." Die Waage grinst mich an. Ich beiße so fest ich kann auf meine Unterlippe und drehe mich um. Panik. Bist du so schwach, Luisa? So viel gegessen, dass du dich nicht mehr wiegen kannst? Du solltest dich schämen. Du lügst. Du bist nur in meinem Kopf. Du bist nicht echt. Alles was ich mache ist wieder gesund werden. Glücklich werden. Sicher, Luisa? Ich glaube nicht, dass du glücklich wirst wenn du noch fetter wirst. Ich bin nicht fett. Ganz sicher nicht. Ich werde nur normal. Luisas, ich bitte dich. Du wirst schon sehen. Schritt. Schritt. Der Wunsch einfach verschwinden zu können wird übermächtig. Das hässliche Grinsen der Doktorin schreit mir entgegen. Vor meinen Augen verwandelt ess sich in eine Menschenfressermaske. Blutrot unterlaufene Augen. Warzen und Pickel überfluten das Gesicht. Die perfekt geschminkten, roten Lippen ziehen sich zu einem furchtbaren Lächeln zusammen. "Sehr schön." Ich starre die roten Zahlen auf der Waage an. Sie verschwimmen, ich bekomme keine Luft mehr. "Luisa?" Meine Welt wird zu einem Meer aus Tränen, ich stürme aus dem Raum. Rennen soweit ich kann. Ich will nur weg von diesem Ort. Ein Ort in dem Monster und Hexen leben, die mich zu meinem alten ich machen. Das halte ich nicht aus. Na? Wer hat es gesagt?! Aber das ist kein  Problem, zusammen schaffen wir das. Verlass dich auf mich, ich helfe dir.  Ich rutsche an der Wand runter, presse meine Hände auf die Ohren und lausche der unendlichen Stille der Magersucht.

Samstag, 11. Februar 2012

-6-

Formspring:

www.formspring.me/LusiasLeben

Fragt einfach.
Küsschen an euch!

Sonntag, 5. Februar 2012

-5-

"...bis die Augen Meer werden", sagte er und verlies den Raum.

Dienstag, 31. Januar 2012

-4-

Es sind Sekunden, die ein Leben in 2 Stücke zerreißen. In davor und danach.

Mittwoch, 25. Januar 2012

-3-

"Luisa! Wie schön, dass du uns mit deiner Anwesenheit beglückst." -(Das wäre der Moment an dem ich spätestens aufstehen würde und aus der Gruppentherpie verschwinden würde.) Etwas unsicher werfe ich ihm einen Blick zu, er nickt leicht. Ich zwinge mich sitzen zu bleiben. Langsam beginne ich gnaz tief einzuatmen. Ganz kurz halte ich die Luft an, um dann ganz gleichmäßig wieder auzuatmen. Ich merke wie die Panik in mir aufsteigt. Ich ziehe meine Beine auf den Stuhl und umschließe sie mit beiden Armen. Sachte schaukel ich mich auf dem Stuhl vor und zurück. Es dauert eine Ewigkeit bis ich bemerke, dass mich alle anstarren. Ich spüre eine Hand auf meinem Rücken. "Warum bist du hier?" fragt das Mädchen neben mir. Soll das ein Witz sein? Das geht diesen Haufen von Irren gar nichts an. Meine Fingernägel bohren sich tief in meinen Unterarm. Sie beginnen zu flüstern, zu tuscheln und zu kichern. Länger schaffe ich es nicht die Panik in mir zu unterdrücken. Die Geräusche hallen in meinen Kopf wieder. Stimmen mischen sich dazu. Verzerrtes Lachen. Ana. Meinen Atmen wird schneller. Ich werde verrückt. Als ich aufspringe fällt der Stuhl lautstark zu Boden. "Warum ist die verfickte Tür abgeschlossen?" höre ich mich schreien. Das Gefühl aufsteigender Kotze macht sich breit. Ich rüttle immer wieder an der Tür, aber sie gibt nicht nach. Als ich versuche etwas zu sagen, steigt ein heises Schluchzen meine Kehle hinauf, mein Blick trifft die der anderen. Immer lauter wird es in meinem Kopf, immer durcheinanderer. Ich ruschte die Tür hinunter und presse mir meine Hände auf die Ohren. Doch die Stimmen werden nicht leise. Sie hatten von Anfang an recht. Ich bin eine Versagerin.

"Ich bin wirklich verrückt, oder?" "Sonst wärst du nicht hier!" "Nein," Ich grinse ihn an"ich meine verrückt so wie...eben verrückt, du weißt schon."  Er legt seinen Kopf auf meine Schulter. "Luisa, wer in dieser Welt noch nicht verrückt geworden ist, kann gar nicht normal sein. Warum um alles in der Welt versuchen wir einen Idealbild zu entsprechen? Schau dich an. Dünn sein, alle wollen dünn sein. Models bestehen nur noch aus Knochen, aber alle finden es schön. Das ist krank. Wer hat sich das Recht raus genommen zu bestimmen was dünn ist oder was schön ist. Wieso können wir nicht so leben wie wir es wollen. Wir rennen den ganzen Tag versuchen alles zu schaffen, aber wir haben keine Zeit einfach mal durchzuatmen. Auf der Straße zu stehen und in den Himmel starren. Wir rennen der Zeit hinterher und vergesssen dabei zu leben. Ich verstehe es nicht. Was ist nur schief gelaufen in dieser Welt."

Mittwoch, 18. Januar 2012

-2-

Im Schneidersitz sitz er auf dem Boden. Neben ihm liegt seine Gitarre, er sieht aus als würde er etwas suchen. Immer wieder lehnt er sich leicht vor und kneift die Augen zusammen. Ich frage mich wie lange er schon da sitz und aus dem Fenster starrt. Ich hätte nicht gedacht, dass er wieder kommt. Als er nach seiner Gitarre greifen will entdeckt er mich. Ganz kurz huscht ein Lächeln über sein Gesicht. "Setz dich." Mit seiner rechten Hand klopft er auf den Boden.
"Siehst du das? Früher wenn ich aus diesem Fenster schaute sah ich mich selbst. Es war ich in der Zukunft. Aber irgendwas hat mich immer an mir gestört. Mein zukünftiges Ich hat sich immer und immer wieder im Kreis gesdreht, als wollte es mir etwas wichtges sagen. Heute habe ich begreifen was es war." Ich lege meinen Kopf auf seine Schulter und er zieht mich ein Stückchen näher. "Ich befinde mich in einem endlos Kreis. Einem Teufelskreis. Ich weiß, was richtig ist aber ich schaffe es nicht das umzusetzen. In meinen Kopf ist so ein durcheinander. Richtig falsch. Essen nicht essen. Vielleicht schaffe ich es niemals da raus." Eine lange Zeit sitzen wir einfach so da und starren aus dem Fenster. Mit ein bisschen Fantasie gelingt es mir die Welt von draußen hier hinein zu holen. Ich kann Vögel singen hören und den Wind heulen. "Spielst du was?" Er lacht. "Ich habe schon lange nicht mehr gespielt." "Aber du wolltest spielen bevor du mich gesehen hast. Ich kann mir auch die Ohren zu halten, wenn du willst." Um es ihm zu zeigen hebe ich meine Arme, aber er hält sie fest und gibt mir einen Kuss auf die Wange. "Du hast mir gefehlt." "Du mir auch" Ich lache und er beginnt zu spielen. Ein bisschen fühlt es sich an wie fliegen. In die Freiheit. Nichts und niemand kann mir das fliegen mit der Musik wegnehmen.

Manchmal gibt es auch in der Klink ganz wunderschöne Momente.

Montag, 16. Januar 2012

-1-

Am liebsten sitze ich da und erinnere mich an die Zeit als ich klein war. Als ich zusammen mit meinem Papa so viel Eis gegessen habe, dass mein Bauch ganz kugelrund war. Wie mein Papa meine Mama in den Arm genommen hat, wenn er von der Arbeit kam. Ich erinnere mich noch wie aufgeregt ich vor unseren Filmabenden war obwohl ich immer eingeschlafen bin. Als sich in den Kindergarten gekommen bin und einen Jungen geheiratet habe. Ich hatte ganz viele Blumen in meinem Haar und er hatte nassen Sand im Gesicht. Jeder Tag war bunt und ich konnte lachen. Die Menschen die um mich herum waren habe ich geliebt und hatte so viel Spaß mit ihnen zusammen.
Heute ist die Welt grau. Immer zu grau. Ich finde es fast noch schlimmer, als wenn jemand zu mir kommen würde und sagen: Das wars. Dann wäre die Welt schwarz. Aber so ist sie grau und ungewiss.
Vielleicht wird morgen alles gut, aber vielleicht geht morgen die Welt unter. Manchmal habe ich das Gefühl, die Welt ist ein Spiegel. Es ist zwar alles da, aber es ist verkehrtrum, nicht richtig.
Es macht dich anstatt glücklich traurig. Eben alles falsch.

Mittwoch, 11. Januar 2012

littlewannabe 
Danke an dich!


Besser Still oder Laut ?
Still
Lieblingsbuch ? 

Der Schatten des Windes 
Eher Schweigen oder Reden ?

Kommt ein bisschen darauf mit wem. Aber reden ist besser, wenn man nicht alleine sein will.  
Zufrieden mit dir ?

Wäre ich gern. Wird aber niemals so sein.
Angst vorm Verlassen und Neuem ?

Große Angst.
Kleidungsstil ?

Schlafanzug?! 
Bist du eher oberflächlich oder nicht ?

Nein.
Schönheits Op ja oder nein ?

Nein, es wird immer etwas gegeben, dass mich an mir stört. Auch nach 100 Schönheitsops. 
Leben nach dem Tod ?

Ich hoffe nicht.
Wenn du die Chance hättest,dein leben noch einmal zu leben,würdest du es machen ?

Nein, ich hätte Angst das es so wird wie dieses.
Wenn du die Möglichkeit hättest,dir deine gesammte Zukunft anzusehen,würdest du es machen ?

Ehrlich gesagt hätte ich auch davor zu viel Angst. 

Ich hoffe es geht euch gut! 

Montag, 9. Januar 2012

*

Also ich wurde von maybe getaggt. Dankeschön. Dann beantworte ich jetzt mal diese Fragen:


1.  was bedeutet Musik für dich?
In meinem Leben spielt Musik eine wichtige Rolle und bedeutet mir unheimlich viel.
2. was hälst du für einen großen Fehler in deinem Leben?
Das ich aufgehörte habe zu essen.
 3. was ist deine Lieblingsfarbe?
Grün.
4. was muss dein Freund / deine Freundin auf jeden Fall an sich haben?
Er muss Humor haben.
5. hörst du bei trauriger Stimmung auch traurige Musik?
Ja und es macht mich dann noch trauriger.
6. welchen Menschen liebst du am meisten auf der Welt?
Meinen Papa.
7. hast du ein Haustier? wenn ja, was für eins und wie heißt es?
Mein Papa hat in Amerika ein Pferd und es heißt Luna.
8. würdest du berühmt sein wollen? wenn ja, als was?
Nein, ich hasse viel Aufmerksamkeit.
9. was bedeutet bloggen für dich?
Ich kann meine Gefühl aufschreiben und muss keine Angst davor haben.
10. Schnitzel oder Salat?
Ich ernähre mich von Luft und Liebe.
11. hast du Freunde in anderen Ländern?
Ja, aber nur wenige.
 
So das war's. Da ich nicht viel Zeit habe werden ich keinen taggen können, es tut mir sehr leid.
Ich wünsche euch nur das aller Beste und lasst es euch gut gehen :)